Wo geht die Sonne auf



Wo geht die Sonne auf?

Sicher hast du dir auch schon einmal die Frage gestellt, wo die Sonne eigentlich aufgeht. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen das eigentlich garnicht wissen. Typische Antworten sind dann in etwa "am Himmel", "da oben" oder ähnliches. Dabei ist es überhaupt nicht schwer sich zu merken, wo die Sonne aufgeht.

Im antiken Griechenland glaubten die Menschen, dass die Sonne von einem weißen Pferdegespann über den Himmel gezogen wird. Der Sonnengott Helios lenkte den Wagen und wies der Sonne ihren Sonnenverlauf.

Genau wie der Mond und die Sterne geht auch die Sonne im Osten auf. Alle Himmelskörper, die wir auf der Erde regelmäßig sehen können, gehen im Osten auf.

Wenn man es ganz genau nimmt, dann geht die Sonne überhaupt nicht auf. Sie erscheint nur am Firmament, weil sich die Erde dreht. Die Sonne ist ein Fixstern, der sich nicht bewegt. Ganz im Gegensatz zur Erde, die sich dreht. Aufgrund dieser Erdrotation sieht es für den Betrachter so aus, als würde die Sonne am Horizont aufgehen und auch wieder untergehen. Dabei überschreitet die Sonne nicht den Erdhorizont, sondern die Erde dreht sich ihr entgegen oder von ihr weg.

Für den Beobachter sieht es daher so aus, als würde die Sonne aufgehen. Je nach Jahreszeit und Standort variiert der Punkt allerdings, an dem die Sonne aufgeht.

In Deutschland, das auf der Nordhalbkugel liegt, geht in den Sommermonaten die Sonne im Nordosten auf. In den Wintermonaten geht die Sonne im Südosten auf.

Wo geht die Sonne unter

Durch die Erdbewegung sieht der Sonnenverlauf ein wenig wie ein Bogen aus. Die Sonne geht morgens im Osten auf und steigt dann im Laufe des Tages in südlicher Richtung immer höher. Abends versinkt sie im Westen in einem schönen Sonnenuntergang.

Sonnenverlauf
WestenOsten

Der sogenannte Sonnenlauf beginnt im Osten. Auf der Nordhalbkugel, also nördlich des Äquators, wandert die Sonne in Richtung Süden. Mittags um 12 Uhr (während der Sommerzeit 13 Uhr) erreicht sie ihren Höchststand. Danach bewegt sich die Sonne nach Westen, wo sie abends untergeht.

Im Osten geht die Sonne auf, im Süden ist ihr Mittagslauf, im Westen wird sie untergehen, im Norden ist sie nie zu sehen.

Auf der Südhalbkugel ist der Verlauf gleich. Nur wandert die Sonne dort nicht nach Süden, sondern nach Norden.

Im Osten geht die Sonne auf, im Norden ist ihr Mittagslauf, im Westen wird sie untergehen, im Süden ist sie nie zu sehen.

Wann geht die Sonne auf und unter?

Der Sonnenaufgang variiert jeden Tag und ist vor allem davon abhängig, wie weit die Erde von der Sonne entfernt ist und wo auf der Erde man sich befindet. Deshalb läßt sich pauschal auch nicht sagen, wann genau die Sonne an Tag X aufgehen wird und wann sie wieder untergehen wird. Wer auf dem Land wohnt, der kann sich an den Hahn auf dem Mist halten: der kräht, sobald die Sonne aufgeht. Geht die Sonne unter, dann gehen die Hühner sprichwörtlich schlafen.

Doch das ist im schnelllebigen Alltag keine sonderlich gut-durchführbare Methode. Glücklicherweise lassen sich Sonnenaufgang und Sonnenuntergang berechnen. Aus der Drehung der Erde und ihrem Umlauf um die Sonne kann man den ersten und letzten Sonnenstrahl berechnen. Zusammen mit dem jeweiligen Längen- und Breitengrad des gewünschten Ortes lässt sich die Entfernung zur Sonne in Relation zum Datum, der Zeit und der Erddrehung bestimmen. Klingt kompliziert - ist es auch. Mit Hilfe von Wetterdiensten lassen sich diese Daten aber leicht abrufen.

Mit unserem Tool kann man den Sonnenuntergang und Sonnenaufgang schnell und einfach berechnen.