Sonnenstand im Jahresverlauf / 1. Jahreshälfte



Wann geht die Sonne auf und unter im Monat...

Januar  /  Februar  /  März  /  April  /  Mai  /  Juni  /  Juli  /  August  /  September  /  Oktober  /  November  /  Dezember

Die Zeiten für den Sonnenaufgang und den Sonnenuntergang ändern sich im Laufe des Jahres ständig. So geht die Sonne jeden Tag zu einer anderen Zeit auf und am Abend wieder zu einer anderen Zeit unter. Kein Tag ist identisch mit dem vorherigen Tag. Aus diesem Grund lassen sich nur sehr pauschalisiert Aussagen darüber treffen, wann die Sonne in welchem Monat zu welcher Zeit auf- bzw. wieder untergeht. Zwar läßt sich aus der Position der Erde, der Drehung und der Position um die Sonne der erste sowie der letzte Sonnenstrahl berechnen. Doch diese Zeiten sind weltweit für alle Städte unterschiedlich. Problemlos kann man aber die Sonnendaten mit einem Tool berechnen.

Wer es ganz genau haben möchte, der sollte es wie die Hühner machen. Der Hahn kräht bei den ersten Sonnenstrahlen und abends gehen die Hühner bei Anbruch der Dämmerung ins Bett. Daher kommt auch der Bauernspruch: "Mit den Hühner aufstehen und zu Bett gehen." Für alle anderen gibt es hier eine pauschale und annähernde Übersicht.

Die Sonne im Januar

Direkt zum Jahreswechsel findet der späteste Sonnenaufgang statt. Am 2. Januar erreicht die Erde ihren sonnennächsten Punkt auf ihrem jährlichen Weg um die Sonne. Daher kommt es, dass die Sonne im Januar oft sehr erdnah erscheint. Das hat zum Grund, dass sich die Tageslichtdauer immer weiter ausbaut. So verändert sich der Zeitpunkt des Sonnenaufgangs im Laufe des Monats um gut 30 Minuten, der Sonnenuntergang hingegen um sogar 45 Minuten.

So findet der Sonnenuntergang Anfang Januar gegen 16:00 Uhr statt und verschiebt sich bis zum Monatsende auf 16:45 Uhr. Der Sonnenaufgang ist zum Januaranfang meistens gegen 8:15 Uhr. Ende Januar geht die Sonne dann in der Regel einige Minuten vor 8:00 Uhr auf.

Die Sonne im Februar

Bereits im Februar werden die Tage imemr länger. Die Sonnenlichtdauer erstreckt sich auf gut 11 Stunden und ist damit fast 90 Minuten länger als noch im Januar. Der Sonnenuntergang findet ungefähr zur gleichen Zeit statt wie im September. Die Tageslänge ändert sich im Februar rasant.

Der Sonnenaufgang verschiebt sich weiter nach vorne, so dass in der Regel erste Sonnenstrahlen deutlich vor 8:00 Uhr sichtbar sind. Der Sonnenuntergang ist Ende des Monats bereits nach 18:30 Uhr.

Die Sonne im März

Für die Tagesdauer ist der März ein entscheidender Monat. Nicht nur, weil in diesem Monat eine Zeitumstellung ansteht. Sondern auch weil der Frühling beginnt. Am letzten Sonntag im März werden die Uhren auf Sommerzeit umgestellt. Die Uhren werden um 2:00 Uhr eine Stunde vorgestellt auf 3:00 Uhr [mehr zur Sommerzeit - Winterzeit].

Die Sonne überschreitet im März nordwärts den Äquator. Dies ist der Beginn des astronomischen Frühlings. Aufgrund der Zeitumstellung geht die Sonne im März am ersten und letzten Tag des Monats zur gleichen Zeit auf. Anfang des Monats geht die Sonne bereits gegen 8:00 Uhr auf und um ca. 19:00 Uhr unter. Dank der Zeitumstellung verschiebt sich die Tageslichtdauer aber nochmals deutlich, so dass sie am Monatsende bereits gegen 7:00 Uhr aufgeht und zwischen 19:00 Uhr und 20:00 Uhr untergeht.

Die Sonne im April

Die Sonnenkulmination (maximale Höhe über dem Horizont zur Mittagszeit) steigt im April stetig an. Bereits Ende des Monats scheint die Sonne zwei Stunden länger als noch am Anfang des Monats. Sofern das Wetter im April mitspielt, kann man das Sonnenlicht schon in angenehmer Temperatur genießen.

Durch die Zeitumstellung im März geht die Sonne erst gegen 6:30 Uhr auf. Dies verschiebt sich aber im Laufe des Aprils immer weiter. Ende des Monats geht die Sonne schon wieder um 6:00 Uhr auf. Auch der Sonnenuntergang verzögert sich immer mehr. Geht die Sonne zum Beginn des Aprils noch zwischen 20:00 Uhr und 21:00 Uhr unter, ist es am Monatsende bereits meistens bis 22:00 Uhr hell.

Die Sonne im Mai

Im Mai ändern sich die Tageslichtzeiten rasant. Die komplette Natur ist mittlerweile zum Leben erwacht, die Bäume tragen Blätter und im Garten geht die Obst- und Gemüsesaison richtig los. Die Sonne hat im Mai schon fast ihren Stand zur Sommersonnenwende erreicht. Dadurch werden die Tage immer länger und die Nächte immer kürzer. Mit großer warmer Kraft strahlen die Sonnenstrahlen auf die Erde, so dass die Temperaturen die Winterkleidung entgültig in den Kleiderschrank verbannen.

Durch den Sonnenstand werden die Nächte kürzer. Die Tageslichtdauer steigert sich im Mai nochmals um gute 30 Minuten, so dass die Nächte gegen Ende des Monats nur noch 4 Stunden ohne irgendein Tageslicht bzw. Dämmerlicht sind. Anfang des Monats betrug dieser Wert noch 6 Stunden. Die Sonne geht regelmäßig bereits deutlich vor 6:00 Uhr auf und spendet bis nach 22:00 Uhr noch Tageslicht.

Die Sonne im Juni

Die Temperaturen lassen es schon erahnen - der Sommer steht vor der Tür. Zwar ist es nur der astronomische Sommer, aber dieser läutet bereits die beliebteste Jahreszeit ein. Die Erde überquert in ihrer Jahreslaufband um die Sonne den nördlichsten Punkt. Man spricht hierbei auch von der Sommersonnenwende. Diese findet immer am 20., 21. oder 22. Juni statt. Zu dieser Zeit sind die Tage am längsten, da die Sonne senkrecht über dem Wendekreis der eigenen Erdhälfte steht.

Diese Aussagen sind pauschalisiert über mehrere Jahre. Sie sind als Richtwerte zu sehen und nicht als feste Zeiten.